Phänomen Inception
Leider ist hier in letzter Zeit wenig passiert was hauptsächlich daran liegt, dass ich mich mit einem Kollegen jetzt ein weiteres Blog betreibe: Polygamia. Dort findet sich übrigens meine Filmkritik zu Inception von Christopher Nolan., die vielleicht nicht ganz so euphorisch ist, wie im Rest der Netzwelt. Dennoch – Inception ist ein Phänomen. In den USA läuft der Film erstaunlich gut in den Kinos und das hatte niemand bei der komplexen Geschichte erwartet. Nolan etabliert sich in Hollywood als feste Größe und gibt mit seinem Film besonders der Internetgemeinde einige Rätsel auf. Ich habe mal ein paar Links zusammengetragen.
Kotaku ist eigentlich ein reines Computer- und Videospieleblog. Es war eine der ersten Webseiten, die Inception mit Videospielen in Verbindung brachten. Hier die etwas andere Filmkritik. Kurz danach erschien dort eine weitere Kritik von Kirk Hamilton, die insbesondere die Exposition mit einem Tutorial in einem Videospiel verglich. Die Hauptkritikpunkte: zu lang, zu komplex, zu theoretisch. Wenn der Autor aber als positives Gegenbespiel Matrix wählt, wird sein grundsätzliches Problem deutlich: Matrix ist noch nicht einmal halb so komplex wie Inception. Statt neuer Ideen spielen die Wachowski-Brüder mit bekannten Vorbildern (Alice, Welt am Draht) und mixen sie mit einer Helden-Geschichte im Stil von Star Wars. Das ist spannend und spektakulär, aber auch viel einfacher zu erzählen.
Die deutsche Webseite Negativ-Film hat statt einer Kritik, verschiedene Interpretationen von Inception zusammengetragen. Alle sehr interessant und garantiert voller Spoiler.
Wer aber Inception einfach nur ein übertrieben konstruiertes Action-Spektakel war – bitte sehr: