Pile of Shame: Killzone 2

Guerilla Games “Killzone”-Reihe hatte ich vorschnell als eine dieser überflüssigen FPS-Effektorgien abgehakt und den ersten Teil nur kurz angespielt. “Killzone 2″ hat mich dagegen umgehauen. Lasse ich mal diese dumme und pathetische Military-SF-Geschichte außer acht, habe ich einen abwechlungsreichen Shooter erlebt, ja regelrecht genossen. Inhaltlich ist “Killzone 2″ sicher nicht mehr, als eine Mischung aus “Gears of War” und “Call of Duty”, aber spielerisch wischt es mit diesen Vorbildern den Boden auf. Schlauchlevel wechseln sich mit großen Arealen ab, bei denen ich taktisch vorgehen muss, um zu überleben – wo gab es das sonst in der letzten Konsolengeneration? Auf “Hard” ist der Schwierigkeitsgrad nicht ohne. Gerade der letzte Level zählt zu den härtesten Herausforderungen meiner FPS-Laufbahn. Kurz: Wenn schon Militär-Shooter, dann bitte so. Vielleicht der beste Shooter für die PS 3.

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Pile of Shame: Uncharted 2 – Among Thieves

“Uncharted 2″ von Naughty Dog ist wohl das beste Indiana-Jones-Abenteuer, das Spielberg nie gedreht hat. Vielleicht ist Indys Alter Ego Nathan etwas ruppiger, aber sonst? Exotische Schauplätze, mächtige Artefakte und faschistoide Bösewichte. Die Entwickler machen dabei eigentlich nichts, was ich vorher nicht schon gesehen habe. Perfekte Unterhaltung vom Reißbrett, oder anders ausgedrückt: der perfekte Blockbuster, quasi der Vorläufer eines “Batman: ArkhamCity”. Nicht zu leicht, nicht zu schwer, viel Abwechslung. Genau die goldene Mitte für ein großes Publikum, das mal sehen will, was die PS 3 so auf dem Kasten hat. Einer der besten Exklusivtitel der Last Gen.

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Gesammelte Werke I

Vanquish - besser kann ein Actionspiel nicht sein
Vanquish - besser kann ein Actionspiel nicht sein

Es ist mal wieder Zeit für einen kurzen Überblick über meine letzten Artikel. Bei Demonews gibt es eine ernüchternde Kritik zu dem Spiel Enslaved. Ein schönes Spiel, dass sein Potenzial leichtfertig verschenkt. Auf Polygamia finden sich eine ganze Reihe von Artikeln: Mafia 2, ein durchschnittliches Spiel mit einer herausragenden Story; Harry Potter 7.1 und warum solche Literaturverfilmungen unnütz sind und schließlich ein Artikel zu Deadly Premonition, der beschreibt wie nahe Genie und Wahnsinn beieinander liegen können. Mein diesjährighes Lieblingsspiel darf natürlich nicht fehlen: Vanquish – eine Stilfrage.

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Phänomen Inception

InceptionLeider ist hier in letzter Zeit wenig passiert was hauptsächlich daran liegt, dass ich mich mit einem Kollegen jetzt ein weiteres Blog betreibe: Polygamia. Dort findet sich übrigens meine Filmkritik zu Inception von Christopher Nolan., die vielleicht nicht ganz so euphorisch ist, wie im Rest der Netzwelt. Dennoch – Inception ist ein Phänomen. In den USA läuft der Film erstaunlich gut in den Kinos und das hatte niemand bei der komplexen Geschichte erwartet. Nolan etabliert sich in Hollywood als feste Größe und gibt mit seinem Film besonders der Internetgemeinde einige Rätsel auf. Ich habe mal ein paar Links zusammengetragen. Weiterlesen

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Kick-Ass: Punk reloaded

Gestatten, Hit Girl, 11 Jahre, eiskalt, brutal, zynisch
Gestatten, Hit Girl, 11 Jahre, eiskalt, brutal, zynisch

Kick-Ass will Punk sein. Dreckig, frech, unangepasst. Klar, es ist eine Superheldenparodie, aber eine mit einer 11jährigen Killerin. Hit Girl ist alles andere als zimperlich: Mal hackt sie ihren Gegnern die Beine ab und mal zerfetzt sie deren Köpfe mit einem gezielten Schuss. Natürlich ist hier alles gnadenlos übetrieben und die Satire ist deutlich zu erkennen. Erst auf den zweiten Blick merkt man, wie schal und oberflächlich Regisseur Mathew Vaughn und die Drehbuchautorin Jane Johnson die Graphic Novel von Mark Millar und John Romita, Jr. umgestetzt haben. Ist es moralisch gerechtfertigt eine 11jährige als eiskalte Ninja-Killerin zu zeigen? Vielleicht, aber dann müsste man sich wenigstens für das Schicksal des Kindes interessieren. Weiterlesen

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Wer ist OK Go?

Ihr Treadmill-Video ist eines der meist gesehenen Clips auf You Tube, doch man findet sie kaum auf MTV. Die Chicagoer Band OK Go wurde bereits 1998 gegründet, hat aber bisher nur drei Alben veröffentlicht. Einige ihrer Songs wurden in Videospielen wie Madden NFL 2003 verwendet, doch der bekannteste Song ist Here it goes again (eben dieser Treadmill-Song). Die Form dieses Videos wurde zum Markenzeichen der Band: ein Take und eine ausgefeilte Choreografie. Ein ungewöhnliches Konzept, dass der Band aber 2007 einen Grammy einbrachte. Mit dem neuen Song This too shall pass setzen sie noch einen drauf und das in zwei Versionen. Weiterlesen

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*Update* Oscars are go!

Da gab es schon keine besonderen Überraschungen und trotzdem lag ich mit meinen wenigen Abweichungen komplett falsch. Wie erwartet war The Hurt Locker der große Sieger und im Großen und Ganzen sind die Entscheidungen für mich auch in Ordnung. Nur ein paar Anmerkungen: Sandra Bullock als beste Hauptdarstellerin? Wohl eher ein Preis für den erfolgreichsten weiblichen Filmstar 2009 und ein Kniefall vor einer konservativen Filmklientel: Ähnlich wie Twilight bediente The Blind Side den Wunsch nach Ordnung, Aufrichtigkeit und Respekt in einer von ironiegeprägten Medienwelt. Ärgerlich dagegen der Kamera-Oscar für Avatar. Was bitte schön war daran preisverdächtig oder anders ausgedrückt: Was wurde hier vom Kameramann Mauro Fiore wirklich gefilmt und nicht am Computer entworfen?

Ein dickes Lob noch an den Kollegen vom Awardian, der mir in der Nacht vor den Oscars den Gewinner des besten fremdsprachigen Films exakt ankündigte. Ansonsten: fett und kursiv alle “echten” Gewinner. Weiterlesen

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